Otto von Bismarck - Politisches Denken: Ausgewählt und by Otto von Bismarck,Klaus, Dr. Kremb

By Otto von Bismarck,Klaus, Dr. Kremb

Otto von Bismarck gilt heute als einer der wichtigsten, aber auch streitbarsten Staatsmänner der deutschen Geschichte. Wie kein zweiter hat er die deutsche Politik im späteren 19. Jahrhundert gestaltet. Die wesentlichen Grundlagen seines Handelns wurden jedoch schon deutlich früher, in den 1830/40er Jahren gelegt. Diesen Anfängen geht der vorliegende Band nach. Er zeigt auf, wie das politische Denken Bismarcks entstand und geprägt wurde und macht somit auch dessen spätere Politik begreifbar. Anhand einer Auswahl der aussagekräftigsten Texte aus Bismarcks »Gedanken und Erinnerungen« erhält der Leser die Möglichkeit, sich ein eigenständiges Bild von Bismarcks politischer Ideenwelt zu machen.

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Goethe und das Zeitalter der Französischen Revolution und by Ramona Burkhardt

By Ramona Burkhardt

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 2,1, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Geschichte), Veranstaltung: Napoleon, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Arbeit untersucht das sozialphilosophische Denken Johann Wolfgang Goethes zum Gegenstand der Französischen Revolution und zu Napoleon. An diesem Gebiet der Deutung zeitgeschichtlicher Ereignisse soll die paintings und Weise seines Geschichtsdenkens wie seiner Wirklichkeitserfassung überhaupt deutlich werden. Die soziologischen Phänomene, die in den Werken der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts in Erscheinung treten, können deshalb nur als fabric und Stoff dienen, an denen sich die Interpretation entlang zu tasten hat, um zu dem Denksystem vorzudringen, das hinter ihnen liegt.

Zentral in der allgemeinen Darstellung bleibt die Frage nach Goethes Verhältnis zur Revolution als besonderes politisches Ereignis. Hier treffen die Einzeldarstellungen zu diesem Thema mit den Gesamtdarstellungen des politischen Weltbildes zusammen. Gemeinsam ist ihnen allen die Fragestellung, was once Goethe bewogen haben könnte, der Französischen Revolution anders gegenüberzutreten als ihre Wortführer; warum und inwiefern er es als störend und zerstörend empfunden hat; was once er eigentlich gegen sie aufgeboten hat; womit er ihr gegenüber getreten ist.

Abschließend wird auf Goethes Einstellung zu den Phänomenen der Macht und der historischen Größe eingegangen. Diese offenbart sich für ihn verdichtet in der Gestalt Napoleons.

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1618-1648: Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden - by Daniel Fischer

By Daniel Fischer

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Verschriftlichung der mündlichen Staatsexamensprüfung, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der Dreißigjährige Krieg muss als gesamteuropäisches Ereignis gesehen werden, auch wenn guy den Auslöser zum Krieg im Reich selbst zu suchen hat. Gerade als Zäsur im Bewusstsein des deutschen Volkes bis ins 20. Jahrhundert hinein hat der Dreißigjährige Krieg an seiner Aktualität nichts eingebüßt. Die als Ergebnis des Westfälischen Friedens 1648 entstandenen konfessionellen Einteilungen in protestantische und katholische Regionen sind in Deutschland bis in unsere Tage greifbar.
Zwei Blöcke traten schon im Vorfeld der Auseinandersetzung deutlich hervor: ein habsburgischer und ein antihabsburgischer. Diese doch mehr grobe Einteilung bedarf jedoch der Vertiefung.
Der Symbolwert der Daten 1618-1648 hat sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Mögen die genauen Kenntnisse doch rar sein, ist das Ereignis selbst gegenwärtig. Die Länge des Krieges ist von Zerstörungen von Kirchen und der enormen Dezimierung der Bevölkerung gekennzeichnet, obwohl hier nearby differenziert werden muss.
Die Bedeutung der konfessionellen Komponente darf nicht unterschätzt werden, hat doch Martin Luther gerade einmal a hundred Jahre früher entrance gegen die katholische Kirche gemacht. Aus der Kirche, die er reformieren wollte entstand etwas Eigenes, ja Neues, das die Machtverhältnisse der Habsburger seitens neuer Mächte zu berühren begann.
Als zentraleuropäische, machtpolitische Auseinandersetzung ist der Dreißigjährige Krieg als Vorstadium zum Gedanken des europäischen Gleichgewichtes ("Balance of Power") geworden, der dann das Denken der europäischen Großmächte bis in das 19. Jahrhundert hinein bestimmte.

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Soldatische Erwartungen und Erfahrungen im Ersten Weltkrieg by Dominik Poos

By Dominik Poos

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, observe: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: 1. Weltkrieg, Sprache: Deutsch, summary: Der Erste Weltkrieg hat sich bis heute als »europäische Tragödie« in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Die vollkommene Ausrichtung der Wirtschaft auf den Krieg, die neuartige Maschinisierung der Kampfhandlungen und das damit einhergehende, zuvor ungeahnte Ausmaß an Toten, sowie die menschenunwürdigen Lebensbedingungen der Soldaten - all diese Faktoren tragen zum allgemeinen Verständnis des Weltkriegs bei. Dem entgegen steht der Begriff des »Augusterlebnisses«, der nationale Kriegsbegeisterung und allgemeinen Rauschzustand zu Beginn des Krieges beinhaltet. Kollektiv wird dies auch als »Geist von 1914« bezeichnet.

»Der Krieg hatte seine Krallen gezeigt und die gemütliche Maske abgeworfen. Das struggle so rätselhaft, so unpersönlich. Kaum, daß guy dabei an den Feind dachte, dieses geheimnisvolle, tückische Wesen irgendwo dahinten. Das völlig außerhalb der Erfahrung liegende Ereignis machte einen so starken Eindruck, daß es Mühe kostete, die Zusammenhänge zu begreifen. Es warfare eine gespenstische Erscheinung im hellen Mittagslicht.«

Dieses Zitat des Schriftstellers Ernst Jünger, welcher während des Weltkriegs zum Offizier befördert wurde, zeigt exemplarisch die plötzliche Ernüchterung der Soldaten, als sie sich erstmals mit dem Alltag und der Realität des Kriegs konfrontiert sahen. Der Widerspruch zwischen Erwartungen und Erfahrungen machte den Kriegsalltag, der von Tod, Leid und Entmenschlichung geprägt warfare, für die Soldaten nahezu unerträglich. Kriegserfahrungen und Lebensumstände wurden von Frontkämpfern in Erfahrungsberichten, Briefen oder Tagebüchern ausführlich beschrieben und von diversen Historikern in ihren Forschungen thematisiert. Unzählige Arbeiten von Historikern wie Gerhard Hirschfeld, Modris Eksteins, Anne Lipp oder Benjamin Ziemann zeugen davon, dass sich die soldatischen entrance- und Kriegserfahrungen als fruchtbares Forschungsfeld erwiesen haben. Fest steht somit die Bedeutung der Auseinandersetzung mit diesem »Krieg des kleinen Mannes«.

Doch wie weit ging die Schere zwischen den soldatischen Kriegserwartungen und dem used to be sie erfuhren tatsächlich auseinander? Ist etwa dem Bild des Soldaten, der unwissend und voller Begeisterung aus der Kaserne in den Tod marschierte zuzustimmen?

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Das Neue Forum nach dem Mauerfall (German Edition) by David Christen

By David Christen

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, be aware: 5.5 (Schweiz), Universität Basel, Sprache: Deutsch, summary: Wenn guy im März 2011, zu dem Zeitpunkt, als diese Arbeit geschrieben wird, die Zeitung aufschlägt, kommt guy an der Atomkatastrophe in Fukushima nicht vorbei. Unter den unzähligen Experten, die dazu Stellung nehmen, ist oft Sebastian Pflugbeil in seiner Funktion als Präsident der deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz. Eben dieser Sebastian Pflugbeil struggle ein Mitbegründer des Neuen boards, der bedeutendsten Bürgerrechtsbewegung in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), die im September 1989 gegründet wurde und deren Gründungsaufruf über 200‘000 Menschen unterschrieben haben. Das Neue discussion board warfare entscheidend am Sturz der Alleinherrschaft der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) beteiligt und konnte als Träger der Montagsdemonstrationen auf dem Höhepunkt der Protestwelle über eine halbe Million Bürger mobilisieren. Sebastian Pflugbeil battle für kurze Zeit auch als Minister in der letzten Regierung des SED unter Hans Modrow tätig. Wie viele der ehemaligen Gründungsmitglieder ist Pflugbeil aber heute nicht mehr in der Politik tätig, sondern zu seiner Tätigkeit als Atomphysiker zurückgekehrt. Das Neue discussion board ist nach einem ernüchternden Resultat bei den Volkskammerwahlen 1990 zunehmend in der Versenkung verschwunden.
Wie konnte es passieren, dass diese Bürgerbewegung, die in so kurzer Zeit so viele mobilisieren konnte, so bald wieder in die Bedeutungslosigkeit verschwand? Dies soll die Hauptfrage dieser Arbeit sein. Dabei wird kurz die Gründung und die Mobilisierungsphase betrachtet, danach aber der Hauptfokus auf die Zeit nach dem Mauerfall gerichtet, die sowohl den Höhepunkt der Bewegung darstellte, wie auch entscheidend für deren Niedergang warfare. Die weitere Entwicklung wird anhand der Volkskammerwahlen 1990 und der unterschiedlichen Präsenz bis heute angeschaut.

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Die frühmittelalterliche Kirche und Gesellschaft von der by Jens Weis

By Jens Weis

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, notice: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Heilige Menschen, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Obwohl die Zeit des five. und 6. Jahrhunderts, in der die sog. Völkerwanderung stattfand, gemeinhin als Zeit ungeordneter und willkürlicher Ereignisse charakterisiert wurde – nicht zuletzt aufgrund der sehr unzureichenden Quellenlage -, ist mittlerweile die Einsicht gereift, dass es sich vielmehr um eine Übergangsphase handelte. „Trotz aller Verluste an kulturellen, administrativen, wirtschaftlichen und geistigen Errungenschaften der Antike wird der Kulturzusammenhang zwischen der römischen Zeit und dem frühen Mittelalter gerade im Frankenreich deutlich spürbar.“ In diesem formierten sich neue Kräfte, die die römischen Verwaltungsstrukturen längst durchdrungen hatten, ohne ernsthaft integriert worden zu sein und nun die Schwächen Roms und das entstandene Machtvakuum für sich zu nutzen suchten.
Welche Strukturen besaß das Christentum zu jener Zeit? Wie kam es zur engen Verbindung zwischen den geistlichen und den weltlichen Machthabern? Welche Faktoren begünstigten die Ausbreitung des Christentums unter den Germanen?
Der Zugang zur Epoche des Frühmittelalters im Abendland gestaltet sich schwierig. Aus heutiger Sicht sind die gesellschaftlichen Prozesse und der Glaube der Menschen äußerst schwierig zu erahnen. Nachdem sich relativ intestine auf die Entwicklung der antiken Gesellschaften, deren Kulten, Riten und staatlichen Strukturen schließen lässt, ist die Zeit ab dem five. bis zum nine. Jahrhundert vergleichsweise schlecht analysiert. Darunter leidet die Geschichte des Frühmittelalters. Aufgrund der unzureichenden Quellenlage sind die heutigen Kenntnisse entweder gar nicht oder nur sehr fragmentiert überliefert. speedy alle Überlieferungen beschränken sich außerdem auf kirchliche Autoren und sind keinesfalls immer als authentisch anzusehen. Dies ist nicht verwunderlich, da die Gelehrten dieser Zeit ausschließlich Geistliche waren, die als einzige des Lesens und Schreibens mächtig waren. Für den Fortgang der Kirchengeschichte erwies es sich zudem bei einigen Überlieferungen anscheinend dienlicher, gewisse Darstellungen zu variieren oder schlichtweg zu fälschen. Letztlich bleiben aber auch darüber meist nur Spekulationen, denn die exakte Überprüfung scheitert an fehlenden Vergleichsquellen.
Im Rahmen dieser Arbeit soll von einer Diskussion über den Beginn des Mittelalters Abstand genommen werden. Es wird sich hierbei mit dem Niedergang der römischen Macht durch den Einfall der Hunnen als Ausgangspunkt begnügt.

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Die DDR war immer dabei: SED, Stasi & Co. und ihr Einfluss by Michael Ludwig Müller

By Michael Ludwig Müller

Schon 1950 klagte Konrad Adenauer darüber, dass eine "Fünfte Kolonne" des ostdeutschen Kommunismus in Westdeutschland aktiv sei. In den darauf folgenden vier Jahrzehnten des Kalten Krieges waren SED, Stasi &. Co. nicht nur in ihrem Herrschaftsbereich der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik allgegenwärtig. Sie sahen im Westen "Klassenfeinde", "Kriegstreiber", "Imperialisten" sowie "Faschisten" am Werk, suchten und gewannen als "Friedenskräfte" Einfluss auf drei Friedensbewegungen. Mit großem Propaganda-Aufwand führte der ostdeutsche Arbeiter- und Bauernstaat Verleumdungsfeldzüge gegen Westdeutschland und seine Politiker.
25 Jahre nach dem Ende dieses Spuks darf das, used to be die diktatorischen Regime von Walter Ulbricht und Erich Honecker auch in der Bundesrepublik anrichteten, nicht unter den Teppich gekehrt werden. Nur wenn sich die nachwachsende iteration damit beschäftigt und die notwendigen Schlüsse zieht, wird sie künftigen Auseinandersetzungen mit extremistischen Gegnern der freiheitlichen Demokratie gewachsen sein. Das vorliegende Buch soll ein Beitrag zu dem bisher nur langsam und zäh vorankommenden Aufarbeitungsprozess sein.
Richard von Weizsäcker schrieb 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, es wäre "menschlich unzumutbar und rechtsstaatlich unerträglich über die Stasi-Praxis einen Mantel des Vergessens zu breiten". Deshalb seien für ihn Aufklärung und Erinnerung unverzichtbar. Die feindselige, auf Irreführung, Verleumdung und Zersetzung der westdeutschen Gesellschaft gerichtete Haltung der SED und ihrer "Krake" Staatssicherheit darf in beiden Teilen des Landes nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Es ist Aufgabe aller, der Frage nachzugehen, warum einst viele Menschen in der prosperierenden Bundesrepublik auf die Propagandasprüche und Friedensschalmeien der DDR-Politstrategen sowie die finsteren Machenschaften der Stasi hereinfallen konnten. Nur wenn wir darauf eine Antwort gefunden haben, wird die Epoche der zweiten deutschen Diktatur aufgearbeitet sein.

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Der Alptraum der Indigenen? - Kurlands Kolonie auf Tobago by Stefan Noack

By Stefan Noack

Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Amerika, notice: 1,3, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Postcolonial experiences, Sprache: Deutsch, summary: „Das eben ist unsere einzige Pflicht der Geschichte gegenüber: Sie nochmals zu schreiben. [...] Haben wir einmal die wissenschaftlichen Gesetze, die das Leben beherrschen, ganz durchforscht, dann werden wir entdecken, dass der einzige Mensch, der mehr in Illusionen befangen ist, als der Träumer, der Tatmensch ist. [...] Jede Kleinigkeit, die wir tun, gerät in die große Maschine des Lebens, die unsere Tugenden zu Staub zermalmen kann und wertlos macht.“

Dieses Zitat aus Oscar Wildes Stück „Der Kritiker als Künstler“ veranschaulicht ein challenge, dem sich jeder Historiker früher oder später stellen muss. So meisterhaft ihm seine Arbeiten im second des Schreibens erscheinen: nach Jahren der fachlichen und persönlichen Entwicklung entpuppen sich viele der Wahrheiten, die er zu kennen glaubte, als Irrtümer. Auch wenn das Werk des Historikers dann immer noch als Standardwerk gelten sollte: um der Verantwortung gegenüber seiner career gerecht zu werden, muss er es überarbeiten.

Mit dem Mut des Unwissenden beschloss ich vor zwei Jahren eine Hausarbeit über das Herzogtum Kurland und seine Kolonie auf der Karibikinsel Tobago zu schreiben. Obwohl es mir an Zeit, Sprachkenntnissen, Quellen, Literatur und vor allem Hintergrundwis-sen mangelte, entstand eine Arbeit mit der ich damals sehr zufrieden warfare. Ich veröffentlichte sie im Grin-Verlag und battle erfreut, als ein Online-Abdruck der Arbeit im Wikipedia-Artikel zur kurländischen Kolonialgeschichte verlinkt wurde. Seither habe ich mich weiter mit dem Thema auseinandergesetzt und neue Erkenntnisse gewonnen. Durch Lehrveranstaltungen, u.a. zu den Postcolonial reports, hat sich mein Blick auf Geschichte im Allgemeinen und koloniale Geschichte im Besonderen gewandelt. In meiner Arbeit finde ich heute viele inhaltliche und methodische Fehler, die ich im Folgenden aufdecken und berichtigen möchte.

In den ersten beiden Abschnitten der vorliegenden Arbeit werden deshalb Quellenlage und Sekundärliteratur zum Thema Kurland und Tobago diskutiert. Danach folgen einige wichtige Korrekturen und Ergänzungen zu meiner Arbeit von 2009. Abschließend möchte ich auf zwei zentrale Problematiken aufmerksam machen, die bei Untersuchungen zur kurländischen Kolonialgeschichte beachtet werden müssen.

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Die Gründung der Georg-August-Universität zu Göttingen by Oliver Haller

By Oliver Haller

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften), 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die 1733 gegründete Georg-August-Universität Göttingen gehörte am Ende des 18. Jahrhunderts sowohl hinsichtlich ihres Ansehens als auch der Zahl ihrer Studenten zu den führenden Universitäten im Heiligen Römischen Reich Deutscher country. Die Arbeit untersucht, welche Einflüsse sie bei ihrer Gründung nachhaltig prägten und welche Eigenheiten ihr jenen glanzvollen Aufstieg ermöglichten. Sie erlaubt eine Beantwortung der Frage, inwiefern die Georg-August-Universität als eine Gründung im Zeichen der Aufklärung verstanden werden kann. Zu den herausragenden Akteuren zählte neben dem 1727 bis 1760 regierenden Herzog Georg August von Hannover vor allem der geheime Rat Gerlach Adolph von Münchhausen (1688 bis 1770), aber auch der 1736 bis 1753 in Göttingen lehrende schweizerische Naturforscher Albrecht von Haller (1708 bis 1777).
Zum besseren Verständnis werden zunächst die zeitgenössischen politischen Verhältnisse im Herzogtum Hannover vorgestellt. Daran schließen sich Überlegungen über die möglichen rationale an, die den Landesherrn von Hannover zur Errichtung einer Universität veranlasst haben konnten. Die wichtige section zwischen 1733, dem Jahr, in dem Kaiser Karl VI. mit seinem Privileg über die Errichtung einer Universität in Göttingen die Pläne besiegelte, und der Inaugurationsfeier 1737 wird in einem chronologischen Abriss dargestellt. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem ersten Kurator der Universität, Gerlach Adolph von Münchhausen. Daraufhin werden die vielfältigen Merkmale, durch welche sich die junge Georgia Augusta von früheren Universitätsgründungen unterschied und die für ihre Fortschrittlichkeit standen, ausführlich und systematisch erläutert. Ein Ausblick auf die frühe Entwicklung und Wirkung der Universität im 18. Jahrhundert rundet die Darstellung ab. Abschließend werden die entscheidenden Handlungstendenzen bei der Gründung zusammengefasst und notwendige Folgerungen gezogen.

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