Geschichte der Stadt Worms (German Edition) by Gerold Bönnen

By Gerold Bönnen

Nibelungenstadt am Rhein - die große Geschichte der Stadt Worms: endlich wieder lieferbar!
Römerstadt, Nibelungenstadt, Freie Reichsstadt, Lutherstadt, Industriestadt - Worms hat viele Gesichter und ist wie kaum eine andere Stadt mit der deutschen und europäischen Geschichte verbunden. In diesem repräsentativen Band schildern die Autoren die Geschichte der Stadt Worms von den Anfängen bis in die Gegenwart. In intestine lesbaren Texten verfolgen sie, wie die Stadt am Rhein zur Römerzeit eine erste Blüte erlebte und später zu einem der bedeutendsten Zentren der mittelalterlichen Welt aufstieg. Der Leser erfährt, welch außerordentliche Ausstrahlung Worms als Brennpunkt der christlichen und jüdischen Kultur entfaltete und welch katastrophale Zäsur die Stadtzerstörungen der Neuzeit und des 2. Weltkriegs für die Wormser Bevölkerung bedeuteten.

Show description

Wagners "Erlösung" und Hitlers "Vernichtung": by Alexander Schmidt

By Alexander Schmidt

„Hitler knüpfte dabei [der Ausbildung seines Antisemitismus] am wenigsten bei Wagner an, der, ganz im Sinne seiner radikalen gesellschaftskritischen Anfänge und in der Nachfolge der französischen Frühsozialisten, zunächst einer antikapitalistisch motivierten Judengegnerschaft anhing. Von diesem Ausgangspunkt her hat er im Jüdischen überwiegend eine Sache der Mentalität gesehen, nicht so sehr ein biologisches Faktum, sondern ein Krankheitssymptom der materiellen Zivilisation. Erst wenn dieses überwunden und die Menschheit 'erlöst' sei, verliere das Judentum seine dämonische, zum Untergang treibende Kraft. Ganz anders Hitler." (Joachim C. Fest) Um diese those Fests aufzuarbeiten, analysiert Alexander Schmidt kongruente und - häufiger - inkongruente weltanschauliche Strukturen in den programmatischen Schriften Wagners und Hitlers. Schmidt setzt sich dabei von den bisher gewählten Zugängen ab, die eine Kontinuität von Wagner zu Hitler suchen.

Show description

Elisabeth I. - Mythos einer Herrscherin (German Edition) by Alexandra Orth

By Alexandra Orth

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 2,6, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar A: Großbritannien unter den Stuarts 1603-1714, Sprache: Deutsch, summary: Elisabeth I. conflict unter den Herrscherinnen und Herrschern Englands zweifellos die bedeutendste. Ihre politische Leistung ist um so bemerkenswerter, als ihr der Herrschaftsanspruch während ihrer gesamten Regierungszeit streitig gemacht wurde, weil sie nicht nur ein "Bastard", sondern obendrein noch eine Frau conflict.
„Ein weiblicher Monarch stellte im England des sixteen. Jahrhunderts eine Erscheinung dar, die von weiten Teilen der Gesellschaft als Anomalie aufgefasst wurde. Da sowohl der Kult und Mythos des Königtums als auch der dazugehörige Hof und Regierungsapparat männlich dominiert waren, hatte eine in diese Sphäre einbrechende Frau mit verschiedenen geschlechtsspezifischen Problemen zu kämpfen, nicht nur in der Machtausübung, sondern auch bei der Repräsentation und Inszenierung ihrer Autorität und Herrschaft.“
Außerdem bestärkte Marys I. schlechte, von Gewalt und religiösen Wirren durchdrungene Regierung die zeitgenössischen Vorurteile gegen eine weibliche Herrscherin.
Hinzu kam, dass die Herrschaftslegitimation Elisabeths bereits vor ihrer Thronbesteigung von ihren Gegnern in Zweifel gezogen wurde und ihre Thronfolge auch nach englischem Recht nicht eindeutig criminal warfare. Zwar hatte Heinrich Elisabeth 1543 endlich in seinem Thronfolgegesetz nach Eduard und Mary als Nachfolgerin bestimmt, doch existierten immer noch zwei Gesetze, die Elisabeth zum Bastard erklärten und sie somit von der Thronfolge ausschlossen.
Bereits in den ersten Tagen ihrer Regierung sah sich Elisabeth einer Fülle von Problemen gegenüber. Von besonderer Dringlichkeit struggle die Beschäftigung mit der außenpolitischen state of affairs, die Mary hinterlassen hatte. Denn zum Zeitpunkt ihres Todes stand England noch an
der Seite Spaniens im Krieg gegen Frankreich. In den beginnenden Friedensverhandlungen musste Elisabeth zum ersten Mal die englischen Interessen vertreten und das möglichst Beste für ihr Land erzielen. Auch die dauerhafte Regelung der Religionsfrage struggle bei Elisabeths Herrschaftsantritt von enormer Wichtigkeit, da durch Heinrichs VIII. Bruch mit Rom, Eduards VI. Reformierungsversuchen und Marys I. Rekatholisierungspolitik zum Katholizismus die englische state in Glaubensfragen gespalten war.

Show description

Pilgerreisen von Venedig nach Jerusalem im späten by Fabian H. Flöper

By Fabian H. Flöper

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, observe: 1-, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Hausarbeit versucht anhand von verschiedenen Verträgen der Pilger mit dem Schiffspatron deren Inhalt darzustellen und näher zu analysieren. Die Fragen, die sich dabei stellen, beziehen sich auf die Unterschiede und Übereinstimmungen in den verschiedenen Quellen. Gibt es z.B. bei dem Vertrag mit dem Schiffspatron Übereinstimmungen, die sich bis zu einer Vorlage für Reisende nach Jerusalem zurückführen lassen? Oder weichen bestimmte Verträge in ihrer Ausführlichkeit und in den benutzten Klauseln voneinander ab?
Die Hausarbeit versucht den Ablauf in Venedig zu rekonstruieren und unter besonderer Berücksichtigung der Quellen zu Verträgen die Unterschiede und Übereinstimmungen herauszuarbeiten. Bei den Verträgen mit dem Schiffspatron fließen zudem Überlieferungen mit ein, ob der consumer sich an die im Vertrag festgesetzten Klauseln auch gehalten hat. Dafür werden Quellenteile der Hin- und Rückfahrt von Jerusalem nach Venedig analysiert und in die Beurteilung der Verträge mit einbezogen. Dies dient der spezifischen Beurteilung der Verträge und ihrer problematischen Tragweite, gerade für die Schiffspatrone. Nicht ohne Grund wird in der Wissenschaft von sogenannten „’Knebelverträgen’“ gesprochen.

Show description

Der Germanenmythos und seine Einflüsse auf den Maler Fidus by Dennis Schmidt

By Dennis Schmidt

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, observe: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, summary: Kürzlich habe ich mir die erste Folge der sechsteiligen ZDF-Dokumentation Deutschland-Saga angesehen, die anlässlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls produziert wurde und seit Herbst 2014 in regelmäßigen Abständen im Fernsehen ausgestrahlt wird. Im ersten Teil der Doku-Reihe soll der australische Historiker Christopher Clark den Zuschauer unter dem Motto „Woher wir kommen – Die Frage nach unseren Ursprüngen“ durch die Geschichte Deutschlands führen. Dabei kommt er auch auf die Zeit um Christi Geburt zu sprechen – jener Epoche, die heutzutage sehr vereinfacht als die Zeit der Germanen bezeichnet wird. Clark spricht in dieser Episode von den Germanen als Ahnen der Deutschen. Doch wer oder was once waren die Germanen?
Etymologisch gesehen ist die Herkunft des Wortes Germane ungeklärt. Das erste Mal findet sich das lateinische Wort germani in der Schrift De Bello Gallico von Julius Cäsar und bezeichnet den übergreifenden Namen der deutschen Völker.2 Für die Römer waren die Germanen additionally Volksgruppen, die nördlich der Alpen und östlich des Rheins lebten. Sie hatten zwar Kenntnis von unterschiedlichen Stämmen, die dort lebten – zum Beispiel Goten, Sueben oder Teutonen – dachten diese jedoch als einheitliche ethnische Gruppe.3 Wie kam es additionally dazu, dass gerade die Germanen als Vorfahren der Deutschen gesehen werden, wie in der ZDF-Dokumentation, wenn doch germanische Stämme beispielsweise auch im heutigen Holland, in Belgien und in Skandinavien lebten? Und warum werden nicht zum Beispiel die Kelten als das deutsche Urvolk angesehen? Natürlich müsste guy sich hier auch fragen, was once denn überhaupt „deutsch“ ist und ob es eigentlich möglich ist, dass guy einer ethnisch gesehen heterogenen Bevölkerungsgruppe, die sich heute durch den Nationalstaat Deutschland definiert, überhaupt eine altertümliche Volksgruppe als Vorfahren zuweisen kann. Wahrscheinlich nicht. Doch dieses challenge soll und kann in der vorliegenden keine Rolle spielen.

Show description

Das wohlstrukturierte Mittelalter (German Edition) by Mario Arndt

By Mario Arndt

Die Geschichtswissenschaft geht davon aus, dass Geschichte nicht gesetzmäßig abläuft. Wenn im heutigen Wissen über die Vergangenheit dennoch Gesetzmäßigkeiten zu erkennen sind, dann ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass die gelehrte Geschichte in weit größerem Maße eine Konstruktion darstellt als derzeit bekannt. Die vom Autor entdeckten und analysierten Regelmäßigkeiten und Strukturen in der Abfolge der Namen der mittelalterlichen Herrscher lassen sich von jedem nachvollziehen, und deren Existenz kann guy teilweise recht einfach beweisen. Des Weiteren lässt sich die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in einem normalerweise nicht gesetzmäßigen Ablauf der Geschichte berechnen. In der Anordnung der Namen der Kaiser des Byzantinischen Reiches liegt der Schlüssel zur Länge einer fiktiven, in die Chronologie eingefügten Zeitspanne. Dies wird mit Quellen, empirischen Überprüfungen und Berechnungen belegt. In der Summe sind die Indizien erdrückend und kommen einem Beweis gleich.

Show description

Das politische Wirken der Äbtissin Hildegard von Bingen by Henning Gädeken

By Henning Gädeken

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, observe: 2,3, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: "Frauenherrschaften"- Familie und Verwandtschaft, Sprache: Deutsch, summary: Die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098–1179) warfare in der mittelalterlichen Zeit, in der ausschließlich Männer die höchsten kirchlichen und weltlichen Ämter bekleideten, eine äußerst bedeutende Frau, die von ihren Zeitgenossen hoch geschätzt und verehrt wurde. Kaum eine Persönlichkeit des Mittelalters hat es erreicht, einen derart großen Fundus aussagekräftiger theologischer, naturwissenschaftlicher, medizinischer und poetischer Texte zu hinterlassen.
Als spätere benediktinische Reichsäbtissin übte Hildegard von Bingen großen politischen Einfluss aus. In ihren überlieferten Briefen an die hohe Geistlichkeit sowie an weltliche Herrscher bezog sie deutlich Stellung zu politischen Missständen, erteilte Ratschläge und scheute auch vor öffentlichem Tadel nicht zurück. Dabei bezeichnete sich Hildegard selbst als „armselige, erbärmliche und mehr als erbärmliche Frau […]“ und betonte immer wieder ihre Ungebildetheit. Ihre Worte basierten einzig und allein auf persönlicher Gotteserfahrung, die sie in shape von Visionen erhielt. Mahnend führte sie ihren tiefreligiösen Zeitgenossen nicht ihre eigenen Worte, sondern den Willen Gottes vor Augen und viele von ihnen hörten auf ihren Rat und verehrten die Meisterin vom Rupertsberg als Prophetin.
Trotz ihrer bedeutsamen Einflussnahme auf politische und gesellschaftskritische Themen des Mittelalters blieb sie stets eine bescheidene, demütige und gottesfürchtige Benediktinerin und litt während ihres langen Lebens immer wieder unter körperlicher Schwäche und diversen Krankheiten, die sie niederstreckten, wenn sie den Menschen nicht Gottes Worte offenbaren konnte.
Die herangezogenen Textquellen, anhand derer die politische Einflussnahme Hildegard von Bingens untersucht werden soll, sind in erster Linie die von Adelgundis Führkötter übersetzten und erläuterten Hildegardbriefe. Die Übersetzung des Briefwechsels Hildegard von Bingens folgt den ältesten Handschriften, die zum Großteil der Schreibstube der Rupertsberger Magistra entstammten und 1956 als echtes Hildegardisches Schrifttum nachgewiesen wurden. Adelgundis Führkötter bemühte sich trotz des „ungeglätteten Lateins“ Hildegard von Bingens die Originaltexte so wortgetreu wie möglich zu übersetzen. Zu der teilweise schwierigen Übersetzung und Deutung der Briefe kam eine lückenhafte Quellenlage, die es erforderlich machte nicht nur die Briefe Hildegards sondern auch die ihrer Briefpartner im Kontext zu sehen, um ihr politisches Wirken ganzheitlich nachzeichnen zu können.

Show description

'Österreicher' in den SS-Einsatzgruppen und SS-Brigaden: Die by Josef Fiala

By Josef Fiala

Die Gründung der SS (Schutzstaffel) im Jahr 1925 sollte nur dem persönlichen Schutz Adolf Hitlers dienen. Sie conflict bis zum 'Röhm-Putsch' 1934 ein Teil der SA (Sturmabteilung). Ab 1929 conflict Himmler Chef der SS, er ernannte Reinhard Heydrich 1939 zum Leiter des RSHA (Reichssicherheitshauptamtes). Bereits im Jänner 1939 beauftragte Göring Heydrich, sich mit der 'Judenfrage' zu beschäftigen. Dazu wurden 'Einsatzgruppen' aufgestellt, welche vor allem Juden, 'Freischärler, Partisanen und verdächtige Elemente' zu ermorden hatten. Durch 'verbrecherische Befehle' wie den Kriegsgerichtsbarkeitserlass und den Kommissarbefehl, welche 1941 vom OKW erlassen wurden, konnte jeder Offizier über Leben und Tod der sowjetischen Zivilbevölkerung entscheiden. Aber Hitler hat schon im März 1941 vor 2 hundred Generälen von einem 'Vernichtungskrieg' gesprochen.
Die vier Einsatzgruppen waren geographisch vom Baltikum bis zur Krim aufgeteilt. Von Juni 1941 bis August 1942 wurden ca. 900.000 Menschen (nach neueren Zahlen und anderen Historikern bis zu 1.500.000 Personen) in den besetzten Gebieten ermordet. Bei der 'Wannsee-Konferenz' wurde die weitere Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in ganz Europa festgelegt. Teile der 'unbeteiligten' Wehrmacht, welche nach 1945 von hohen Offizieren immer als 'sauber im Kampf' hingestellt wurde, mussten eine neue Wahrheit bzgl. der verbrecherischen Befehle zur Kenntnis nehmen. 'Hiwi's' (Hilfswillige) aus dem Baltikum und der Ukraine beteiligten sich ebenfalls zu Tausenden an den Tötungen der jüdischen Bevölkerung. Aus einer umfangreichen Liste von Beschuldigten, welche vom Innenministerium nach 1945 bzgl. Kriegsverbrechen auflag, wurden sechs 'Österreicher' ausgewählt. Diese bekleideten höhere SS-Offiziersränge und konnten nur teilweise verurteilt werden. Weiters wird der Einsatzgruppen-Prozess 1947/48 sowie der Ulmer Einsatzgruppen-Prozess 1958 beschrieben. Ebenso die 'Volksgerichts-Prozesse', welche nach 1945 in Österreich stattfanden. Über den Fall des langjährigen österreichischen FPÖ-Obmannes Friedrich Peter, welcher Angehöriger einer 'Mörder-Brigade' conflict, hat die deutsche und österreichische Presse ausführlich berichtet. Für viele battle Peters Verteidigung durch Bruno Kreisky unverständlich, er brauchte ihn aber, um die Kanzlerschaft ausüben zu können.

magazine. phil. Josef Fiala wurde 1943 in Wien geboren. Nach seiner Berufsausbildung als Elektromechaniker für Röntgen- und Elektromedizin wandte er sich später, nach dem Besuch von Seminaren und einer Management-Schule, der kaufmännischen Tätigkeit zu. Nach dem Ende des Berufslebens in verschiedenen Branchen und Positionen, letztendlich als Geschäftsführer und Betriebsleiter in der chemischen Industrie, absolvierte er das Studium der Geschichte an der Universität Wien und schloss es erfolgreich mit dem Magister der Philosophie ab. Bereits einige Jahre vor und besonders während des Studiums entwickelte der Autor ein starkes Interesse am Thema dieses Buches.

Show description

Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung: Die by Benjamin Möckel

By Benjamin Möckel

Die »Kriegsjugendgeneration" in der BRD und der DDR: »skeptische iteration" as opposed to »Aufbaugeneration".

Ob Günter Grass, Martin Walser oder Jürgen Habermas: Die Jugendjahrgänge des Zweiten Weltkriegs bilden bis heute eine der politisch wirkmächtigsten Generationen der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Folgt guy der gängigen Interpretation, so struggle es vor allem die gemeinsame Erfahrung von Nationalsozialismus und Krieg, die das generationsstiftende second dieser Jahrgänge bildete. Durch die Erfahrung des Krieges desillusioniert, erschien diese iteration den politischen Neuanfang symbolisch zu repräsentieren.
Benjamin Möckel untersucht diese Zuschreibung erstmals anhand zeitgenössischer Tagebücher und anderer Selbstzeugnisse. Es zeigt sich, dass in den individuellen Erzählungen der Krieg nur selten als Generationserfahrung wahrgenommen wurde, und viele Protagonisten erst in der Nachkriegszeit die Vorstellung einer gemeinsamen Generationserfahrung zur Interpretation der eigenen Erinnerungen aufgriffen.

Show description

Kolonisierung Grönlands durch die Wikinger (German Edition) by Matthias Sühl

By Matthias Sühl

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Veranstaltung: Proseminar "Die Wikinger", 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Mit den Wikingern wird heutzutage, dem Namen entsprechend, von Räubern zur See gesprochen, die ihrem Ruf vorrauseilten und so angeblich stets mordend vom Norden her durch die Lande zogen. Der Begriff an sich jedoch bezeichnet die damalige Gesamtheit der Bewohner Skandinaviens samt einer umfangreichen Geschichte mit einer hohen Themenkomplexität. Auch die Wikinger mussten sich zu ihrer Zeit mit politischen, religiösen und raumrelevanten Aspekten auseinandersetzen. Die sogenannten Wikingerzüge brachten sie dabei bis in die letzten Winkel Europas und darüber hinaus. Im Osten durchwanderten sie Russland und trafen letztendlich auf das Kaspische und das Schwarze Meer. Im Westen wurde die Küste des Atlantischen Ozeans als Weg bis hin zur Straße von Gibraltar und später schließlich über den Mittelmeerraum genutzt. In anderer Richtung stieß guy bereits damals auf Amerika. Die Wikinger, deren große Zeit etwa über three hundred Jahre lang von 789 bis 1100 andauerte, waren dabei nicht die ersten nordeuropäischen Seefahrer. Die Iren, Sachsen und weit mehr anderer Völker kamen ihnen zuvor. Ebenso verfügten sie für damalige Zeiten über inaktuelle Navigationstechniken sowie einen eher rückständigen Schiffsbau. Auch dem Klischee der früher stets überlieferten Brutalität und dem damit in Verbindung stehenden Überhang an Gewalttätigkeiten der Nordmänner wurde im vergangenen Jahrhundert durch archäologische Ausgrabungen Einhalt geboten. Es wurden Anhaltspunkte für friedliche Aktivitäten im Bereich des Handels, der Produktion, der Erkundungen und der Besiedlung entdeckt.
Der folgende textual content befasst sich mit der Kolonisation im Nordatlantik. Die Skandinavier besiedelten in den dortigen rauen Gewässern zunächst die Färöer Inseln und Island. Der Schwerpunkt soll dabei auf der folgenden Erkundung und Nutzung Grönlands liegen. Es soll geklärt und relativiert werden, wer letztendlich die Insel hoch im Norden entdeckte und wer sie sich schließlich erfolgreich zu Nutzen machte. Das erste Kapitel blickt zunächst auf die bereits angedeuteten Entdeckungen und gibt einen allgemeinen Überblick über deren Verlauf. Zum Ende wird Grönland erstmals in Bezug auf den europäischen Erstankömmling genannt und nach seiner durch die nördliche Lage bedingten Natur definiert. Ebenso wird zu klären sein, wer zu Wikingerzeiten den ersten Versuch unternahm, das Eis der riesigen Insel zu bändigen.

Show description

1 3 4 5 6 7 17